GPS-Realismus: Genauigkeit, Zittern und Höhe des simulierten Punkts

Echtes GPS steht nie völlig still: Die Koordinate schwankt leicht, die Genauigkeit ändert sich, die Richtung zittert. Deshalb verhält sich Mock Location standardmäßig genauso – in anderen Apps zittert der Punkt leicht und weicht unterwegs ein, zwei Meter von der Routenlinie ab. Für manche Aufgaben ist das ein Vorteil, für andere stört es: Zum Prüfen eines Geofence braucht man einen Punkt, der exakt an Ort und Stelle steht. Im Bereich „GPS-Realismus“ legen Sie fest, wie sich der Punkt verhält.

  1. Öffnen Sie „GPS-Realismus“

    Zahnrad unten rechts auf der Karte → „GPS-Realismus“. Der Bereich ist eine Premium-Funktion: Ohne Abo öffnet er sich, oben steht, was er bietet, und die Einstellungen sind abgeblendet. Änderungen gelten sofort, auch für eine bereits laufende Simulation.

  2. Wählen Sie ein fertiges Profil

    „Perfekte Genauigkeit“ – der Punkt steht still und fährt exakt auf der Linie: für Geofences, Tracker und automatisierte Tests. „Wie echtes GPS“ – der Standard, leichtes Zittern und lebendige Richtung. „Schwacher Empfang“ – der Punkt schwankt stärker und weicht von der Linie ab, wie zwischen hohen Häusern. „Akku sparen“ – Aktualisierung einmal pro Sekunde, sonst wie echtes GPS.

  3. Passen Sie den stehenden Punkt an

    „Zittern des Punkts“ – von „Aus“ (der Punkt steht völlig still) bis „Stark“ (bis zu 5 m um den Punkt). „Gemeldete Genauigkeit“ – „Sehr hoch“ (0,6–1,4 m) oder „Hoch“ (1–2,5 m). Schlechter als 2,5 m lässt sich nicht wählen: Bei großer Abweichung beginnen die Google-Dienste auf dem Telefon, den echten Standort einzumischen.

  4. Legen Sie bei Bedarf eine eigene Höhe fest

    Schalten Sie „Eigene Höhe über dem Meeresspiegel“ ein und geben Sie eine Zahl ein oder ändern Sie sie mit den Schaltflächen „−“ und „+“ in Schritten von 10 m. Ohne eigene Höhe meldet die App 115 m – in den Bergen und in hohen Stockwerken unglaubwürdig. Die Höhe aus einer GPX-Datei hat Vorrang: Enthält der Track eine, wird sie verwendet.

  5. Stellen Sie die Bewegung entlang der Route ein

    „Abweichung von der Routenlinie“ – von „Aus“ (der Punkt bleibt exakt auf der Linie) bis „Stark“ (bis zu 4 m zur Seite); „Normal“ sind 1–2 m, sanft, ohne Sprünge. „Zittern der Richtung“ – von einer Richtung genau entlang der Straße bis zu deutlichem Zittern von 4 Grad. Alles Weitere – Tempo, „Natürliche Bewegung“, „GPS-Genauigkeit in der Stadt“ – stellen Sie in der Route selbst ein.

  6. Wählen Sie die Aktualisierungsrate

    „4-mal/s“ – die flüssigste Bewegung (Standard), „2-mal/s“ – weniger Last, „1-mal/s“ – wie bei den meisten Handys und weniger Akkuverbrauch auf langen Fahrten. Wie weit der Punkt von der Linie abweicht, hängt nicht von der Rate ab. Wurden Parameter manuell geändert, erscheint neben den Profilen „Eigenes Profil“ und unten „Auf Standard zurücksetzen“.

Was andere Apps sehen

Alle Parameter ändern nur die Daten, die Mock Location dem System als Standort übergibt: Koordinate, Genauigkeit, Höhe, Richtung und Rate. Die Karte von Mock Location selbst zeichnet den Punkt ruhig, ohne Zittern. Das Merkmal einer simulierten Quelle, Schritte und Sensoren des Telefons ändern diese Einstellungen nicht – Dienste, die sie prüfen, erkennen die Simulation bei jedem Profil (warum).

Ohne Premium

Es gilt der Standard „Wie echtes GPS“ – genau das Verhalten, das die App schon immer hatte. Mit Premium gewählte Einstellungen werden nicht gelöscht und kommen mit dem Abo zurück.

Mock Location – Fake-GPS-Standort auf Android ohne Root

Kostenlos, außerhalb von Google Play. Die Prüfsumme der Datei können Sie vor der Installation kontrollieren.

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